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Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Im Argumentationstraining gegen Stammtischparolen setzen sich die Teilnehmenden mit Situationen auseinander, in denen Vorurteile zu diskriminierenden Aussagen oder Handlungen führen.

Diskriminierende, menschenverachtende oder rassistische Sprüche begegnen uns überall: Auf der Arbeit, im Sportverein oder beim Familientreffen.  Sie treffen uns oft unvorbereitet und machen uns sprachlos.

Die Fragen, denen sich das Training widmet, sind: Wie können wir mit diskriminierenden und menschenverachtenden Sprüchen umgehen? Was können wir entgegnen und wann ist Widerspruch und Argumentation gegen solche Aussagen nötig und sinnvoll?

Zunächst geht es um deren Wahrnehmung und darum genau hinzuhören und nicht wegzusehen, um Diskriminierung überhaupt erkennen zu können. Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und Vorurteile und Situationen zu behandeln, denen sie im Alltag schon begegnet sind.

Später werden ausgewählte Szenarios im Rollenspiel nachgestellt. Hier wird die Schwierigkeit deutlich, auf aggressives, abwertendes Verhalten und pauschalisierende Aussagen angemessen zu reagieren.

Ziel ist es, ein Gegenmodell zur der Respektlosigkeit, die mit Stammtischparolen meist untrennbar einhergeht, im eigenen Verhalten zu entwickeln und sich emotional nicht zu sehr auf die Provokationen der ‚Parolenschwinger‘ einzulassen.

Das soll helfen, das nur allzu bekannte Gefühl der  Hilflosigkeit in solchen Situationen zu überwinden.

Anmeldung:

Die Teilnahmegebühr von 10,-€ sind vor Ort in bar zu entrichten.

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