Hauspost Sommer-2011

Hauspost Sommer 2011 1 – Das Konzept des MGH

Das Konzept des MGH als Säule gemeinwesen orientierter Sozialplanung

von Bürgermeister Dr. Peter Kern

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger. Wenn man das „Alte Rathaus“ der Gemeinde Limburgerhof heute betrachtet, ist es, neben den Begegnungszentren der Kirchengemeinden und Vereine sowie dem Jugendzentrum ein weiteres, für eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen wichtiger Ort des Austauschs und Miteinanders geworden. Eingebettet in die Förderprogramme „Mehrgenerationenhaus“ (Bund) und „Haus der Familie“ (Land) hat es seine Schwerpunkte gefunden, die immer eine Verbindung zwischen den Generationen suchen.

Dazu gehört eine vielfältige Seniorenarbeit, die eine Brücke zu jüngeren Menschen geschlagen hat. Ebenso ein umfangreiches Programm berufsnaher und -orientierender Bildungs- und Beratungsangebote, die von Berufseinsteiger/innen über Frauen, die nach der „Familienpause“ zurück in den Beruf möchten, bis hin zu „Nischenangeboten“ für Profis, vielfältige Bildungsbedürfnisse abdecken.

Und – hier liegt der „eigentliche“ Schwerpunkt des Konzeptes Mehrgenerationenhaus: Es ist eine Quelle neuer oder einfach mutig angegangener Generationen- verbindender Ideen und Angebote. Einen Kochkurs für Väter und Söhne – das finde ich Klasse!

Die Medien-Werkstatt, in der junge und ältere Menschen bedarfsweise miteinander arbeiten, lernen und sich gegenseitig unterstützen – ein in der Region einzigartiges Projekt.

Oder das „Spectaculum“, in dem ein ganz anderes, auf relative Freizügigkeit und Kreativität ausgerichtetes Betreuungskonzept in den Ferien erfolgreich initiiert wurde – und aus dem interessante konzeptionelle Ansätze in der kommunalen Jugendarbeit abgeleitet werden können. Dieses erfolgreiche Konzept „Mehrgenerationenhaus“ ist die Basis des Entwicklungsschrittes „Fit für den Wandel“, der Limburgerhof hin zu einer gemeinwesenorientierten bürgerschaftlich orientierten Sozialplanung führt.

Den ersten großen Schritt ist die Gemeinde im Juli 2011 mit der Neuausrichtung der Stelle des bisherigen Jugendpflegers hin zum „Netzwerker“ gegangen. Hier ist die Verantwortung für kommunale Jugendund Seniorenarbeit genauso zusammengeführt wie die inhaltliche Verbindung zur Arbeit in Vereinen und Kirchengemeinden und die Vernetzung mit Angeboten und Strukturen im Kreis und in der Metropolregion. Herrn Michael Müller wünsche ich für diese neue Aufgabe viel Erfolg!

Ich freue mich sehr für meine Gemeinde Limburgerhof über diese ganze Entwicklung und sehe mit Neugier und guten Mutes auf die weitere Entwicklung dieses Netzwerkes. Es wird seinen guten Nutzen für Jung und Alt haben.

Ihr Dr. Peter Kern
Bürgermeister

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