Hauspost Winter 2015

Hauspost Winter 2015 8 – SONDERBEILAGE

Zukünftig zusammen

Jugendkunstschulen Limburgerhof und Rhein-Pfalz-Kreis verschmelzen

„In den Jugendkunstschulen, für die das Land jährlich Fördermittel zur Verfügung stellt, sollen für Kinder und Jugendliche Projekte im künstlerisch-gestaltenden Bereich angeboten werden, vor allem in der Sparte Bildende Kunst und Moderne Medien. Dabei nutzt das Land vorhandene Einrichtungen und Trägerstrukturen und setzt auf entsprechende Initiativen und Gegebenheiten vor Ort.“

Dieser Präambel des Landes folgend, die den Förderkriterien der Jugendkunstschulen voransteht, wird nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit die Jugendkunstschule Limburgerhof Teil der Jugendkunstschule der Volkshsochschule des Rhein-Pfalz- Kreises.

Damit tragen wir der immer engeren Zusammenarbeit der letzten Jahre Rechnung und schaffen gleichzeitig eine „Entschlackung“ des Verwaltungsaufwandes zugunsten der eigentlichen Angebote. Zudem trägt die formale Zuständigkeit für die „Jugendkunstschule“, die nunmehr komplett bei der VHS Rhein-Pfalz- Kreis liegt, für mehr Klarheit und Transparenz im kulturellen Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche im Kreis bei – in der Vergangenheit war vielen Interessent/innen, die Angebote beider Einrichtungen nutzten, das nebeneinander zweier kommunaler Einrichtungen im Kreis mit dem gleichen Auftrag nicht immer einfach zu vermitteln.

Ab 2016 also gibt es nur noch die Jugendkunstschule der VHS Rhein- Pfalz-Kreis, in der sich, wie vom Land gewünscht, die „vorhandene Einrichtungen und Trägerstrukturen“ mit ihren besonderen Angeboten und Konzepten sowie den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort wiederfinden können.

Für Limburgerhof bedeutet dies, dass die, auf dem ursprünglichen „offenen Konzept“ in Limburgerhof bisherigen Angebote – die offenen Treffs, die besonderen interkulturellen und intergenerativen Angebote, die aktive Einbindung der JuKS in das Gemeindeleben durch aktive Beteiligung bei Festen und Veranstaltungen sowie die Einbindung in unsere Ferienaktionen – uneingeschränkt erhalten bleiben

Auch im täglichen Ablauf ändert sich wenig. Informationen und Anmeldungen laufen, neben der Anmeldemöglichkeit bei der jeweiligen örtlichen VHS, immer noch im JuKuZ. Die gewohnten Ansprechpartner/ innen wie auch die bewährten Kursleiter/ innen bleiben erhalten. Anmeldung und Abrechnung laufen im Hintergrund nun über den Kursmanager der VHS. Eine Änderung aber gibt es dennoch. Ab 2016 wird es wieder ein Print-Programm der Jugendkunstschule geben, das zukünftig in der Jugendwerbeagentur der Jugendkunstschule erstellt wird. Da wir dafür noch ein wenig Zeit brauchen, haben wir zunächst diese „Sonderbeilage“ in unsere Hauspost integriert, mit der ein Überblick über die vielfältigen Angebote kultureller Freizeitgestaltung und Bildung für Kinder und Jugendliche im Rhein- Pfalz-Kreis gegeben werden soll.

 

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